Nachhaltigkeit

Die Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn setzt sich für nachhaltiges Wirtschaften ein und legt ihren Schwerpunkt dabei auf regionale Produkte, Bio-Waren und den fairen Handel. Sie ist neu Mitglied im Netzwerk der Biostädte in Deutschland und strebt die Zertifizierung als Fairtrade-Town an.

Netzwerk der Biostädte

Logo Mitglied im Netzwerk der BiostädteDas Netzwerk der Biostädte in Deutschland stellt ein offenes Angebot für aktive Städte mit entsprechenden Zielsetzungen dar,  die sich gegenseitig unterstützen, aus den Erfahrungen lernen und gemeinsame Projekte initiieren. Mit dem Netzwerk können die gemeinsamen Interessen der Biostädte gebündelt und gegen über verschiedenen Gremien und Institutionen besser kommuniziert und vertreten werden.

Die Aktivitätsschwerpunkte sind

  • Bio für Kinder
  • Bio in der kommunalen Beschaffung
  • Bio in der Außer-Haus-Verpflegung
  • Wirtschaftsförderung der Biobranche und Unterstützung bei vielfältigen verbrauchernahen Aktionen für nachhaltige Ernährungsstile

Das deutsche Netzwerk der Biostädte ist ein offenes Arbeits-Netzwerk mit dem Ziel, interessierte Kommunen, Gemeinden und Landkreise bei der Realisierung oben genannter Ziele zu unterstützen. Im Netzwerk deutscher Biostädte tauschen sich zurzeit 24 Städte und Gemeinden aus. Die Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn ist seit November 2022 Mitglied in diesem Netzwerk.

Zertifizierung als Fairtrade-Town

Die Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn strebt die Zertifizierung als Fairtrade-Town an. Dafür müssen mehrere Kriterien erfüllt werden. Nach dem Gemeinderatsbeschluss ist die Gründung einer Steuerungsgruppe notwendig. Dann gilt es, vier Händler und zwei Gastronomen zu melden, die jeweils mindestens zwei Produkte aus fairem Handel anbieten. Hier sucht die Gemeinde noch Gastronomen, die dieses Kriterium erfüllen. Ebenso braucht man eine Kirchengemeinde, eine Schule und einen Verein, die fair gehandelte Produkte verfügbar machen und das Thema “fairer Handel“ bildungsaktiv unterstützen.

All diese Kriterien müssen erfüllt werden, um die Auszeichnung Fairtrade–Town zu erhalten. Nach der ersten Zertifizierung wird alle zwei Jahre nachgeprüft, ob noch immer alle Bedingungen erfüllt sind.

Informationen für Gewerbetreibende zur Biozertifizierung

Sie möchten Ihren gastronomischen Betrieb nachhaltiger aufstellen? Diese Fortbildung bietet einen fundierten und kompakten Überblick rund um das Thema Nachhaltigkeit in der Außer-Haus-Verpflegung. Wissen - erleben - anwenden: in fünf abwechslungsreichen Modulen erfahren Sie, welche Potenziale die Großküche bietet und was bereits erfolgreich umgesetzt wird. Neben Hintergrundwissen, Betriebsführungen und Praxiseinheiten haben Sie außerdem die Möglichkeit, das Gelernte direkt auf den eigenen Betrieb anzuwenden und sich mit anderen engagierten Gastronominnen und Gastronomen auszutauschen. Der Lehrgang wird von der Projektstelle Ökologisch Essen des BUND Naturschutz in München durchgeführt. Mehr Informationen: www.oekologisch-essen.de/leistungen-beratung/zertifikatslehrgang-nachhaltige-gastronomie
Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) beraten Direktvermarkter, Bündler, Verarbeiter, Handelsunternehmen und die Außer-Haus-Verpflegung, die sich für eine Zertifizierung mit dem Bayerischen Bio-Siegel interessieren. Weitere Informationen finden Sie unter: www.lvoe.de/bayerisches-bio-siegel

Wissenswertes zum Thema Bio

Im November 2023 startete die Bio-Informationsoffensive des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Die Filme zu den vier folgenden Fragen sowie weitergehende Informationen sind auf der Landingpage des BMEL unter www.bio-na-logo.de  zu finden.
  • „Kann ich mich auf Bio wirklich verlassen?“
  • „Werden die Tiere in Bio wirklich anders gehalten?“
  • „Sorgt Bio wirklich für mehr Artenvielfalt?“
  • „Sind in Bio-Lebensmittel wirklich weniger Zusatzstoffe?“