Nachhaltige Energieerzeugung ist in vielen Fällen dezentral und wird damit zu einer wichtigen Aufgabe der Kommunen. Welche klimaschonenden Ansätze sollte Höhenkirchen-Siegertsbrunn in der Energieerzeugung verfolgen? Als Planungs- und Entscheidungsgrundlage dafür hat unsere Gemeinde die Hochschule München mit einem Energienutzungsplan mit Schwerpunkt auf Großanlagen beauftragt. In dem Plan wurden verschiedene Varianten für den Umstieg auf nachhaltige Energiequellen fundiert untersucht, unter anderem mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit, die nötigen Investitionen und das CO2-Einsparpotenzial.
Das Fazit: Höhenkirchen-Siegertsbrunn hat das Potenzial, durch kommunale Maßnahmen unseren eigenen Strom- und Wärmebedarf klimafreundlich zu decken. Wie dies ausgestaltet wird und was davon die Gemeinde selbst beziehungsweise über externe Anbieter oder Investoren anpackt, wird derzeit in intensivem Austausch im Gemeinderat und mit den Bürger*innen diskutiert und entschieden.
Der unten stehende Energiemonitor zeigt aktuelle Daten zu Energieerzeugung und -verbrauch in unserer Gemeinde. Darunter finden Sie Informationen zu unterschiedlichen Ansätzen für die Energieerzeugung.
Energiewende in Höhenkirchen-Siegertsbrunn
Informationen zum Projektstand finden Sie immer aktuell auf der Seite der Bürgerwind im Höhenkirchner Forst GmbH & Co KG.
Derzeit erstellt unsere Gemeinde in Zusammenarbeit mit der ARGE eine Wärmeplanung. Diese zeigt auf, wie die Wärmeversorgung in Höhenkirchen-Siegertsbrunn langfristig klimaneutral werden kann. Sie bietet Orientierung für Bürger*innen, Unternehmen und die Gemeinde, da es keine einheitliche Lösung für alle Gebäude gibt.
Den aktuellen Entwurf der Wärmeplanung können Sie hier einsehen: www.hoehenkirchen-siegertsbrunn.de/waermeplanung
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der ARGE Geothermie & Wärmewende.
Für Freiflächen-Photovoltaik wird derzeit ein Standortkonzept erarbeitet. Dies soll den Ausbau von Freiflächen-Photovoltaik in geordnete Bahnen lenken: Nicht die schnellsten Projektanträge sollen zum Zug kommen, sondern die Vorhaben an den sinnvollsten Standorten. Als Kriterien für geeignete Standorte werden unter anderem Landwirtschaft, Natur, Landschaftsbild und Freizeitnutzung berücksichtigt.